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Die Geschichte der ESKAGE

 

Im Jahr 1954 hatte der 1. Vorstand des Gesangvereines "Liederkranz", Rektor Armin Tremer, eine Idee die er mit 17 Vorständen verschiedener Schweinfurter Vereine als Paten verwirklichte.

Die ESKAGE - "Erste Schweinfurter Karnevals Gesellschaft" war geboren.

1955 wurde bereits "Schorsch" Müller als Sitzungspräsident ernannt. Er war ein junger und vielseitig begabter Mitstreiter der als Textschreiber, Talentförderer und Antreiber einer jungen Faschingsgesellschaft galt. Über 13 Jahre war er der Chef der Gesellschaft. Am 24.05.1966 trat "Schorsch" Müller als Sitzungspräsident zurück. Ein erster Umbruch in der Geschichte der ESKAGE fand statt.

Sein Erbe trat ein junger, strebsamer und einfallsreicher Mann an: Werner Kniess. Er kämpfte lange gegen die Trägheit und Überalterung der bestehenden Beiräte. Erst 1977 zeichnete sich die Wende ab. Mit Werner Kniess als Organisationspräsident und neuen Mitstreitern setzten alle auf Erneuerung und Jugend. Er setzte, fast wie ein Besessener, alle seine Ideen um. 1978 wurde von ihm die Schweinfurter Stadtgarde gegründet, die wohl eines seiner liebsten Steckenpferde war. Er vertraute auf sportliche Leistung und war bei fast jedem Training anwesend. Er, der selbst vom Rennsport kam, verstand es mit ständiger Motivation die Garde in kürzester Zeit zu einer der besten 3 im gesamten Bundesgebiet werden zu lassen.

1979, im 25. Jubiläumsjahr, rief er zum ersten mal nach langer Zeit zum Schweinfurter Faschingszug auf. Die Garde wurde durch Gründung einer Jugend- und Juniorengarde erweitert.

1980 veranstaltete er mit allen Aktiven das 1. Schweinfurter Weinfest am Spitalseeplatz und zeigte damit, dass die ESKAGE beileibe nicht nur im Fasching aktiv ist. Er gab auch den Anstoß und die Idee zur Gründung einer karnevalistischen Gesangsgruppe der anderen Art; die "Höppeleskracken" wurden gegründet. All seine Kraft investierte dieser Mann mit Leidenschaft in diesen Verein. Leider wurde seine Liebe zur Gesellschaft durch seinen viel zu frühen Tod jäh unterbrochen. So konnte er seinen Traum über die Gründung eines Fanfarenzugs und den Erwerb eigener Vereinsräume nicht mehr verwirklichen.

Ein erneuter Umbruch fand statt. Roland Oswald, den Werner Kniess schon zu Lebzeiten versucht hatte in die richtigen Bahnen zu lenken, und auch Horst Dinkel, dem schon seit September 1981 langsam Einblick in die desolaten Finanzen gewährt wurde, wurden noch von ihm gefördert. Finanziell war der Verein 1982 ziemlich am Ende. Doch Roland Oswald, als Sitzungspräsident, und Horst Dinkel, als ruhiger Mann der Finanzen, setzten mit modernen Ideen neue Akzente. Der "Elefantenchor", eine gemischte karnevalistische Gruppe, wurde gegründet. Bestehendes wurde weiter gepflegt. Das Oberndorfer Mostfest wurde durch die Initiative Roland Oswald´s ins Leben gerufen.

1986 richtete die ESKAGE zum ersten mal die Fränkische Meisterschaft im Gardetanz in Schweinfurt aus. Die Finanzen wurden geordnet und stabilisiert. Nach vielen Umzügen aus angemieteten Räumlichkeiten wurde der Ruf nach eigenen Räumen immer grösser. 1997 wurde das Unternehmen "Neubau" konkret!

Die ESKAGE nutzte die Gunst der Stunde, denn die Vorzeichen standen gut. Ein geeignetes Grundstück wurde auf Basis des Erbbaurechts von der Stadt zur Verfügung gestellt, sowie die notwendigen Zuschüsse durch den Stadtrat genehmigt. Doch ohne den Mut von Horst Dinkel, der allen Skeptikern zum Trotze sich nicht beirren lies und das geplante wirklich in Angriff nahm, wäre das Unternehmen "Neubau" wahrscheinlich gestorben. Zielstrebig übersprang er alle Hürden, die einem so in den Weg gestellt werden. So wurde 1998 im Januar das unglaubliche war. Die ersten Trainingseinheiten konnten im neuen Tanz- und Veranstaltungszentrum der ESKAGE am Hainig durchgeführt werden.

Dies wurde nur durch den unermüdlichen Arbeitseinsatz, grosszügige Sponsoren unserer Geschäftswelt und der Unterstützung aller Mitglieder ermöglicht!